Zum Frühlingsanfang lud der Mandolinenclub in die frühlingshaft dekorierte Gemeindehalle ein - und zahlreiche Besucher folgten der traditionellen Einladung zum Frühlingskonzert gerne.
In der ersten Hälfte präsentierte Dirigent Utz Grimminger mit seinen 22 aktiven Zupfern vielfältige Musik: von einer opernhaften Melodienfolge aus Verdi's "La Traviata" über osteuropäisch-jüdische Tänze und Wüstenklängen (Maurischer Marsch) zu einem intensiven Wechselspiel von Klarinette (Solist: Florian Rauscher) und Zuopforchester im Jazzstück "Petit Fleur". Für musikalisches Wohlgefühl sorgten danach ein "kleiner grüner Kaktus" und ein japanisches Klangbild, welches den Weg eines Flusses beschreibt.
Ein in der Pause gut bewirtetes Publikum erlebte im zweiten Konzertteil das Nachwuchsensemble der Akkordeonabteilung namens "BigOne" mit einem feierlich getragenen Largo (Händel) und einem beschwingten Musettewalzer (Ca va?), gefolgt vom Akkordeonorchester (Leitung: Janina Rüger). Dies begann mit einem Choral, der bald rhythmisch Fahrt aufnahm und in Melodien aus dem Film und Musical "Sister Act" mündete. Die vom Mitklatschen aktivierten Zuhörer empfingen gespannt den 30-stimmigen Kinderchor der Katholischen Kirchengemeinde (Leitung: Margret Ahmann-Geppert), für welchen Akkordeonorchester und Rhythmusgruppe die musikalische Grundlage legten. Die quicklebendigen - und disziplinierten - kleinen Sänger besangen "Papierflieger", "Komm wir malen eine Sonne" und schlugen vor "Propier's mal mit Gemütlichkeit" (Asu dem Film "Das Dschungelbuch"). In ihrer Zugabe fragten Sie knitz "wer hat an der Uhr gedreht?" und schlossen mit "ich komm' wieder, keine Frage!". Gerne, wird da mancher Zuhörer zustimmend gedacht haben.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern des Konzerts für ihr Kommen.
Manfred Rothfuß